Grundstück im Landkreis HN verkaufen: Mit Makler deutlich schneller möglich

Früher waren Lückengrundstücke in den Großstädten wie Heilbronn meistens schwer verkäuflich, weil bei einer Bebauung einige Besonderheiten gelten, die einen erheblichen Einfluss auf die Baukosten haben.

Heute werden sogar Höchstpreise in Heilbronn gezahlt, wenn jemand ein solches Grundstück verkaufen möchte.

Der Hauptgrund ist der in den meisten Metropolen herrschende Platzmangel in Kombination mit einem Nachfrageüberhang, der sich steigernd auf die Anzahl der Anträge auf eine Baugenehmigung für Neubauten auswirkt.

Mittlerweile haben eine ganze Reihe anderer Aspekte Einfluss auf die bestehenden Chancen, ein Grundstück verkaufen zu können.

Welche Grundstücke lassen sich am besten verkaufen?

Den schnellsten Erfolg können Eigentümer bei einem Grundstücksverkauf im Raum Heilbronn erzielen, wenn sich die Liegenschaft in einem bereits als Bauland im Bebauungsplan ausgewiesenen Bereich befindet.

Dort steht fest, dass eine Bebauung sofort möglich ist, während bei Bauerwartungsland eine Unsicherheit beim Zeitpunkt des Baubeginns besteht.

Auch der Stand der Erschließung ist ein wichtiges Kriterium, welches sich sowohl auf die Zahl der möglichen Kaufinteressenten als auch die anzusetzenden Kaufpreise auswirkt. Am beliebtesten sind voll erschlossene Baugrundstücke. Bei ihnen liegen alle Ver- und Entsorgungsmedien bereits an. Damit können finanzielle Risiken umgangen werden, die bei nicht erschlossenen Grundstücken durch die Erschließungsumlagen der Kommunen bestehen. Optimalerweise sind auch die an das Grundstück angrenzenden Straßen und Gehwege bereits vorhanden, denn auch dafür können die Kommunen die Anlieger mit einer Umlage zur Kasse bitten.

Wie wirken sich Lagekriterien bei einem Grundstücksverkauf aus?

Bei der Lage gibt es erhebliche Unterschiede auf der Basis der geplanten Bebauung. Ein Industriegrundstück sollte eine gute Anbindung an nutzbare Transportwege haben.

Dort steht die Nähe zu Bahnhöfen, Häfen, Flughäfen sowie Autobahnanschlussstellen und Bundesstraßen im Vordergrund.

Gastronomen und Händler haben genau wie Dienstleister andere Vorlieben.

Grundstücke für eine Wohnbebauung lassen sich dann gut verkaufen, wenn gute Anbindungen mit dem ÖPNV zur nächsten Stadt bestehen.

Außerdem steht die Nähe zu Grünflächen, Wäldern und Erholungsgebieten bei einer Nutzung für den Bau von Wohnraum im Vordergrund.

Grundstücke in Regionen mit einer Mischnutzung sind beim Wohnungs- und Eigenheimbau weniger beliebt, weil hier oft mit Lärmemissionen gerechnet werden muss.

Hier macht bei einem Grundstücksverkauf die Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler besonders viel Sinn, denn er kennt die Zielgruppen, die genau solche Grundstücke beispielsweise für Architekturbüros, Steuerbüros, Anwaltskanzleien oder die Kundendienstbüros von Unternehmen haben wollen.

Freizeitgrundstücke verkaufen: Das ist wissenswert

Gartengrundstücke haben einige Besonderheiten. Wer in einem Verein ein Gartengrundstück kaufen möchte, sollte zuvor einen genauen Blick in die Vereinssatzung werfen. Häufig ist die Nutzung als Zweitwohnsitz in den Satzungen verboten, sodass die Gartenhäuser nicht dauerhaft im Sommerhalbjahr genutzt werden können.

Auch eine Vermietung der Gartenhäuser als Urlaubsquartier an Touristen ist in der Regel untersagt. Hinzu kommt, dass es in den Vereinssatzungen Baubeschränkungen bei der Grundfläche gibt.

Auf solche Aspekte muss auch beim Angebot von Freizeitgrundstücken beispielsweise in größeren Anlagen in Naherholungsgebieten hingewiesen werden.

Dort müssen häufig Vorschriften zur Art der Bebauung (Bungalow, Finnhütte etc.) eingehalten werden. Wer beim Grundstück Verkaufen solche Angaben nicht macht, setzt sich dem Vorwurf der arglistigen Täuschung aus.

Das kann im schlimmsten Fall zu einer Rückabwicklung des Kaufvertrags führen. Dieses Risiko besteht auch dann, wenn bei einem Grundstücksverkauf (unabhängig von der Grundstücksart) verschwiegen wird, dass vor einer Bebauung Altlasten im Boden entfernt und entsorgt werden müssen.