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Abbruchgebot

Durch das Abbruchgebot ist eine Gemeinde in der Lage den Grundstückseigentümer unter Berücksichtigung einiger Vorraussetzungen den Eigentümer eines Bauwerks zur Duldung des Abbruchs zu zwingen. Die dem Eigentümer dadurch entstehenden Nachteile sind in angemessener Form von der Gemeinde auszugleichen.

 

Ablösung

Unter Ablösung versteht man die Rückzahlung eines Darlehens durch einen zusätzlichen Kredit.

 

Abmahnung

Abmahnung ist eine Aufforderung, wettbewerbswidriges Verhalten zu unterlassen. Dadurch soll eine gerichtliche Verfolgung des Verstoßes vermieden werden.

 

Abschnittsfinanzierung

Unter einer Abschnittsfinanzierung versteht man eine Finanzierung von Wohnbauten mit Darlehen, deren Zinssätze/Konditionen nach einer bestimmten Laufzeit neu festgelegt werden.

 

Abschreibung

Unter Abschreibung versteht man die Minderung eines Wirtschaftsgutes, die jährlich zu einem bestimmten Prozentsatz als steuerlicher Verlust geltend gemacht werden kann.

 

Bauabnahme

  • Unter Bauabnahme versteht man eine Prüfung von öffentlich-rechtlicher Seite, ob die Bauarbeiten mit der Baugenehmigung übereinstimmen. Man unterscheidet:

  • Rohbauabnahme

  • Teilabnahme

  • Schlussabnahme

Bauantrag

Unter Bauantrag versteht man einen an die Gemeinde gerichteten Antrag, ein geplantes Bauvorhaben auf dessen Vereinbarkeit mit dem öffentlichen Recht überprüfen zu lassen. Der Bauantrag ist an die Gemeinde zu richten in deren Bereich das Baugrundstück liegt. Mit dem Bau darf erst nach einer erteilten Baugenehmigung begonnen werden. siehe Baugenehmigung

 

Bauanzeige

Unter einer Bauanzeige versteht man eine schriftlich formulierte Anzeige des Bauherrn die an die jeweilige Baubehörde gerichtet werden muss, wenn er anzeigepflichtiges aber kein baugenehmigungspflichtiges Bauvorhaben zur Ausführung bringen will.

 

 

Baubeschreibung

Die Baubeschreibung beinhaltet:

  • Die Bauweise

  • Die Baukonstruktion

  • Die Baumaterialien

  • Die Haustechnik

 

Baugenehmigung

Unter Baugenehmigung versteht man den Bescheid der jeweiligen Bauaufsichtsbehörde, dass der Bauantrag mit dem öffentlichen Recht vereinbar ist. Eines solche Baugenehmigung ist befristet und eventuell mit Auflagen verbunden.

 

Bauträger

Bauträger bauen in eigenem Namen eine Immobilie, diese Immobilien werden dann im fertiggestellten Zustand verkauft.

 

CEI

Verband Europäischer Maklerverbände.
(CEI = Conféderation Européene de Immobilier)

 

Courtage

Unter der Courtage bzw. Maklercourtage versteht man die Vergütung des Maklers im Erfolgsfall.
Weitere Bezeichnung: Provision / Maklerprovision

 

Damnum

Unter Damnum versteht man, bezogen auf Darlehen, die Differenz zwischen Darlehenssumme und tatsächlichem Auszahlungsbetrag. Weitere Bezeichnung: Disagio

 

Darlehenshypothek

Die Darlehenshypothek dient zur Sicherung von Forderungen aus einem Darlehen.

 

Degressive Abschreibung

Unter einer degressiven Abschreibung versteht man die Absetzung für Abnutzung, die im Gegensatz zur linearen Abschreibung nicht gleich bleibt, sondern im Zeitverlauf niedriger wird.

 

Dingliche Absicherung

Unter einer dinglichen Absicherung versteht man die Absicherung eines Kredits durch Grundpfandrechte.

 

Disagio

Unter Disagio versteht man, bezogen auf Darlehen, die Differenz zwischen Darlehenssumme und tatsächlichem Auszahlungsbetrag. Weitere Bezeichnung: Damnum

 

Eigenheim

Unter einem Eigenheim versteht man ein Gebäude, das im Besitze einer natürlichen Person ist, und in dem maximal zwei Familien wohnen.

 

Eigenleistung

Unter Eigenleistung versteht man die persönlich eingebrachte Arbeitsleistung, die für den Bau/Ausbau/Umbau eines Bauwerks eingesetzt wird. Wird zur Bewertung als Teil des Eigenkapitals herangezogen.

 

Eigentumswohnung

Unter einer Eigentumswohnung versteht man das Eigentum an einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Ausserdem gegebenfalls einen Miteigentumsanteil am Grundstück und den Teilen des Gebäudes die der gemeinsamen Nutzung dienen.

 

Exposé

Ein Expose enthält wesentlichen Informationen wie Grundrisse, Bilder etc, über das jeweilige Objekt. Wichtiges Instrument für Immobilienmakler.

 

Fehlbelegung

Unter einer Fehlbelegung versteht man den Zustand, wenn ein Mieter einer Sozialwohnung wegen der Höhe seines Einkommens nicht mehr zum Wohnen in einer solchen Sozialwohnung berechtigt ist.

 

Fertighaus

Unter einem Fertighaus versteht man ein Haus, dass aus vorgefertigten, und genormten Einzelteilen zu einem Haus zusammengestellt wird. Der Käufer kann sich bei einem Fertighaus sein Haus meist ganz nach seinen Vorstellungen zusammenstellen. Häufig sind solche Fertighäuser erheblich günstiger als ein "gewöhnlich" erbautes Haus. Fertighäuser werden oft auch als Fertigteilhäuser bezeichnet.

 

 

Festdarlehen

Unter einem Festdarlehen versteht man ein Darlehen, bei dem nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne die Tilgung mit einer einzigen Zahlung erfolgt.

 

Festzinsdarlehen

Unter einem Festzinsdarlehen versteht man ein Darlehen, bei dem der bestimmte Zinssatz für eine festgelegt Zeitspanne unabhängig von Kapitalmarkt ist.

 

Feuerversicherung

Unter einer Feuerversicherung versteht man eine Versicherung gegen Schäden durch Blitzschlag, Explosion, Brand.

 

Finanzierungsbausteine

Die Finanzierungsbausteine bilden das Fremdkapital, und das Eigenkapital.

 

Finanzierungsbedarf

Unter Finanzierungsbedarf versteht man den finanziellen Bedarf zur Realisierung eines Bauvorhabens oder den Kauf einer Immobilie. Der Finanzierungsbedarf ergibt sich aus der Differenz zwischen den gesamten Baukosten bzw. Erwerbskosten und dem vorhandenem Eigenkapital.

 

Gebrauchsabnahme

Unter der Gebrauchsabnahme versteht man die Bestätigung der Bauaufsichtsbehörde, dass die errichteten und genehmigungspflichtigen Bauwerke nach den jeweiligen Vorschriften und Auflagen errichtet wurden.

 

Gemeinschaftseinrichtungen

Unter Gemeinschaftseinrichtungen versteht man Einrichtungen/Anlagen im Bereich des Wohnungseigentums, die der gemeinschaftlichen Nutzung der Wohnungseigentümer dienen. Zu den Gemeinschaftseinrichtungen gehören zum Beispiel die Zugangswege, das Treppenhaus (Treppenhäuser), der Keller (z.B. Fahrradkeller), die Fahrstühle, die Trockenräume sowie alle Versorgungsanlagen / Entsorgungsanlagen für Wasser, Gas, Strom, Heizung und Gas ... .

 

Gemischt genutztes Grundstück

Unter einem Gemischt genutztem Grundstück versteht man ein Grundstück, das zum Einen gewerblich und zum Anderen zu Wohnzwecken genutzt wird.

 

 

Geschäfts - Grundstücke

Unter Geschäfts - Grundstücken versteht man Grundstücke, deren Jahresrohmieten zu mehr als 80 Prozent aus gewerblichen oder öffentlichen Zwecken stammen.

 

Gewerbegebiet

Unter einem Gewerbegebiet versteht man im Bebauungsplan festgelegte Gebiete, die überwiegend der Unterbringung von Gewerbebetrieben dienen. Meist ist nur die "Unterbringung von nicht erheblich belästigenden Gewerbebetrieben" erlaubt. Das können z.B. Geschäftsgebäude Bürogebäude oder Verwaltungsgebäude sein.

 

Gewerbeimmobilien

Unter Gewerbeimmobilien versteht man Gebäude für nichtproduzierendes Gewerbe, unter Anderem:

  • Gewerbeparks

  • Verwaltungsgebäude (auch Die des produzierenden Gewerbes)

  • Beherbergungsimmobilien (Pensionen, Hotels)

  • Freizeitimmobilien (z.B. Kart-Bahnen, Fitness-Studios)

  • Handelsimmobilien (z.B. Einkaufszentren, Supermärkte)

  • Einrichtungen für Senioren (z.B. Altenheime, Heime für betreutes Wohnen)

  • Bürogebäude

Hausratversicherung

Unter einer Hausratversicherung versteht man eine Versicherung des Hausrates. Meist beinhalten diese Hausratversicherungen einen Schutz vor Schäden, die durch Leitungswasser, Sturm, Brand, oder Einbruch entstehen. Einige Hausratversicherungen beinhalten auch einen Schutz vor Glasbruchschäden. Zum Hausrat gehören alle eigene und fremde Dinge die in einem Haushalt zur Einrichtung, zum Gebrauch und zum Verbrauch dienen.

 

Hausgeld

Unter Hausgeld versteht man die monatliche Vorrausleistung des Eigentümers einer Wohnung zur Abdeckung der laufenden Ausgaben / Aufwendungen für das gemeinschaftliche Eigentum. Diese Ausgaben / Aufwendungen werden nach Ablauf eines Wirtschaftsjahres genau abgerechnet. Das Hausgeld besteht unter anderem aus: den Betriebskosten, den Heizungs- und Warmwasserkosten, der Instandsetzungsrücklage bzw. Instandhaltungsgebühren, und den (Haus-) Verwaltergebühren. Die Grundlage für das Hausgeld bildet ein Wirtschaftsplan, den der Verwalter jährlich aufstellen muss. Das Hausgeld wird oft auch als Wohngeld bezeichnet.

Hypothek

Dingliche Sicherung einer persönlichen Forderung an einem Grundstück, bzw. einer Immobilie. Anders als bei der Grundschuld ist die Hypothek abhängig von der ihr zugrunde liegenden Forderung. Die Hypothek wird als Belastung im Grundbuch eingetragen. Umgangssprachlich wird damit häufig jegliche Form der Baufinanzierung bezeichnet. Nach voller Rückzahlung des Darlehens kann die Hypothek gelöscht werden.

 

Immobilien

Unter Immobilien versteht man bebaute und unbebaute Grundstücke jeglicher Art. Es wird wie folgt unterschieden:

  • Grund und Boden: Rohbauland, Bauerwartungsland, baureifes Land

  • Wohnimmobilien: selbstgenutzter oder fremdgenutzter Wohnraum

  • Gewerbeimmobilien: Geschäftsgrundstücke, Gewerbegrundstücke, Handelsimmobilien, Beherbergungsimmobilien, ...

  • Sonstige Immobilien: Burgen, Schlösser, besondere Baudenkmäler, Freizeitimmobilien.

Immobilienbewertung

Es gibt viele verschiedene Methoden der Immobilienbewertung: Sehr oft werden folgende Methoden zur Immobilienbewertung herangezogen:

  • Sachwertverfahren

  • Ertragswertverfahren

  • Vergleichswertverfahren.

 

Immobilienfonds

Unter Immobilienfonds versteht man Fonds, die zur Finanzierung von Bauobjekten aufgelegt werden. Es werden offene und geschlossene Immobilienfonds unterschieden.

Immobilienmarkt

Unter dem Immobilienmarkt versteht man die Gesamtsumme der jährlichen Umsätze an gewerblichen Immobilien, Wohnimmobilien und unbebauten Grundstücken.

 

Instandhaltungskosten

Unter Instandhaltungskosten versteht man die Kosten die zur Erhaltung der jeweiligen baulichen Anlage aufgewendet werden müssen.

 

Instandsetzung

Unter Instandsetzung versteht man die bauliche Maßnahmen die zur Beseitigung von Mängeln der baulichen Anlage nötig sind, die durch Abnutzung, Alterung, Witterung, etc. entstanden sind.

 

Kapitaldienst

Unter Kapitaldienst versteht man die Finanzmittel von einem Darlehen-Nehmer für Tilgung und Zinsen sowie eventuellen Nebenkosten für das aufgenommene Darlehen.

 

Katasterkarte

Graphische Darstellung der Grundstücke eines Bezirks nach Grösse und Lage.

 

Konditionen

Bedingungen zu dem ein Darlehen zur Verfügung gestellt wird. Die Konditionen setzen sich unter Anderem zusammen aus:

  • Tilgungssatz

  • Zinsbindungsfrist

  • Gebühren für die Bearbeitung

  • Nominalzinssatz

  • Effektivzinssatz

  • Darlehenslaufzeit

  • Auszahlungskurs

  • Tilgungsbeginn

  • Bereitstellungszinsen

 

Kreditsicherheiten

Unter Kreditsicherheiten versteht man alle Sicherheiten, die den Darlehensgeber vor eventuellen Verlusten schützen sollen. Beispiele für Kreditsicherheiten: Immobilien, Rechte, Forderungen, Ansprüche etc.

Lastenzuschuss

Lastenzuschußberechtigt sind Eigentümer von eigenbenutzten:

  • Eigentumswohnungen

  • Häusern

  • Inhaber eines eigentumsähnlichen Dauerwohnrechts

Lastenzuschuss kann bei den Wohngeldstellen der Gemeinde- oder Kreisverwaltungen beantragt werden.

 

Lebensversicherungshypothek

Bei einer Lebensversicherungshypothek handelt es sich um ein Festdarlehen, nach Ablauf der Lebensversicherung wird mit der Versicherungssumme die Hypothek getilgt. Bis zu diesem Zeitpunkt sind lediglich die Versicherungsleistungen und die Hypothekenzinsen zu begleichen. Eine Lebensversicherungshypothek wird oft auch als tilgungsfreies Darlehen bezeichnet.

 

Lineare Abschreibung

Unter einer linearen Abschreibung versteht man die Absetzung für Abnutzung, die im Gegensatz zur degressiven Abschreibung nicht niedriger wird, sondern im Zeitverlauf konstant bleibt. Lineare Abschreibung:

  • Bei Gebäuden, die vor dem 1.1.1925 gebaut wurden: 2,5 Prozent.

  • Bei Gebäuden die nach dem 31.Dezember1924 fertiggestellt wurden: 2 Prozent der Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten.

 

Löschungsbewilligung

Unter einer Löschungsbewilligung versteht man eine öffentlich beglaubigte Erklärung des Berechtigten, dass er sein Recht an dem betreffenden Grundstück aufgibt.

 

Makler-Alleinauftrag

Bei einem Makler-Alleinauftrag ist der Immobilienmakler innerhalb eines vereinbarten Zeitraumes zum Tätigwerden verpflichtet. Der Auftraggeber verzichtet bei einem Makler-Alleinauftrag andere Makler zu beauftragen, ausserdem kann er den Auftrag in der vereinbarten Zeit nicht widerrufen.

 

Makler-Franchising

Bei einem Makler-Franchising, erhält der Franchisenehmer (hier: der Makler) gegen Zahlungen das Recht unter dem Namen des Franchisegebers tätig zu werden.

 

Maklervertrag

Ein Maklervertrag ist ein Vertrag über die Vermittlung (Verkauf / Vermietung / Verpachtung) einer Immobilie zwischen dem Immobilienmakler und dem Auftraggeber. Hauptbestandteil des Maklervertrages ist das sogenannte Provisionsversprechen, die Maklerprovision des Auftraggebers, wenn die Tätigkeit des Maklers erfolgreich ist. Es wird unterschieden:

 

Mietkaution

Die Mietkaution oder auch Kaution genannt ist eine Sicherheitsleistung, die vom Mieter an den Vermieter zu zahlen ist.

 

Mietspiegel

Der Mietspiegel bietet einen Überblick über die üblichen monatlichen Netto - Kaltmieten pro Quadratmeter Wohnfläche für fast alle Typen von Mietwohnungen für eine Stadt bzw. Region. Die Mietspiegel werden von den Gemeinden bzw. von Mieter und Vermieter Interessenvertretungen veröffentlicht.

 

Mietvertrag

Ein Mietvertrag ist eine schriftliche oder mündliche Vereinbarung in der sich der Vermieter dazu verpflichtet dem Mieter den Gebrauch des Mietgegenstandes (z.B. eine Wohnung) in der Dauer der Mietzeit zu gewährleisten. Der Mieter wiederum verpflichtet sich in diesem Zeitraum dem Vermieter den Mietzins (ugspr. "Miete") zu bezahlen.
Beim Bundesjustizministerium findet man einen Mustermietvertrag und Infos und Hilfe zu Themen wie Mietrecht / Mietrechtsreform / Mietdauer / Mietzahlungen / Kündigung / Instandhaltung / Untervermietung ...

 

Mietwohnung

Unter einer Mietwohnung versteht man eine Wohnung, die der Eigentümer einem Mieter gegen Mietzins (ugsprl."Miete") zur Nutzung überlässt.

 

Nichtwohngebäude

Unter Nichtwohngebäude versteht man Gebäude, die überwiegend für Nichtwohnzwecke bestimmt sind. Zu den Nichtwohngebäuden zählen Anstaltsgebäude, Bürogebäude und Verwaltungsgebäude etc., und alle sonstigen Nichtwohngebäude (Universitätsgebäude; Theatergebäude; Kirchengebäude...).

 

Nominalzins

Der Nominalzins gibt Auskunft über den kontinuierlich zu zahlenden Zinssatz. Der Nominalzins beinhaltet weder den eventuelle vereinbarten Disagio noch etwaige Gebühren.

 

Objekt

Als Objekt gilt eine Immobilie oder eine Wohnung. Bei einem Objekt kann es sich um ein Mietobjekt sowie ein Kaufobjekt handeln.

 

Objektanalyse

Unter einer Objektanalyse versteht man die Ermittlung des Verkehrswertes einer Immobilie.
Kriterien hierzu sind z.B.:

  • Die Lage der Immobilie / Grundstücks / Wohnung

  • Der Gebäudezustand

  • Die aktuelle und zukünftige Ertragskraft

Offener Immobilienfonds

Die Anteile an einem Offenen Immobilienfonds verschaffen den Zertifikatsinhabern gemeinschaftliches, unmittelbares Eigentum an den Immobilienobjekten. Ein Offener Immobilienfonds muss mindestens 10 Immobilienobjekte enthalten. Es können unbeschränkt Zertifikate ausgegeben werden.

 

Ökologisches Bauen

Beim ökologisches Bauen zielt man auf die Schaffung eines gesunden Wohnklimas sowie auf den Erhalt einer gesunden Wohnumwelt durch einen möglichst schonenden Umgang mit den natürlichen Resourcen. Beim ökologischen Bauen verwendet man natürliche, wiederverwendbare und schadstofffreie Baustoffe. Ausserdem versucht man durch das gezielte Nutzen von natürlichen Gegebenheiten, Energie und Wasservorräte zu schonen (z.B. durch Errichten von Zisternen; Nutzung der Sonnenergie durch Solaranlagen; Ausrichten der Hauptwohnräume nach Süden; Windkraftanlagen)

 

Pacht

Eine Pacht ist die Überlassung von Grundstücken / Immobilien zur Nutzung bzw. Gebrauch in einem vereinbarten Zeitraum. Im Gegensatz zum Mieter hat der Pächter nicht nur das Recht zum Gebrauch des Objektes sondern auch zur Nutzung des Pachtobjektes.

 

Penthouse

Unter einem Penthouse versteht man eine besonders luxuriöse und großflächige angelegte Wohnung. Penthouse Wohnungen befinden sich meist direkt unter dem Dach vielstöckiger Wohnungen.

 

Provision

Provision bzw. Maklerprovision ist eine weitere Bezeichnung für die Vergütung des Maklers bei erfolgreicher Vermittlung.
Weitere Bezeichnug: Maklercourtage

 

Refinanzierung

Die Beschaffung der Finanzierungsmittel eines Darlehensgebers nennt man Refinanzierung. Es gibt verschiedene Formen der Beschaffung solcher Refinanzierungen z.B. :

  • Pfandbriefe

  • Spareinlagen

  • Schuldvereinbarungen

 

Reihenhaus

Wohnhäuser die Wand an Wand und nach dem gleichen Muster gebaut sind jedoch ein Grundstück besitzen, nennt man Reihenhäuser. Die Häuser an den Enden werden Reiheneckhaus genannt. Ein Reihenhaus bildet eine günstige Alternative zu einem Einzelhaus.

Reines Wohngebiet

In einem reinen Wohngebiet dürfen lediglich Wohnungen oder Häuser zu Wohnzwecken angesiedelt sein. Ein reines Wohngebiete wird im Bebauungsplan mit dem Kürzel "WA" gekennzeichnet.

 

Ring deutscher Makler

Der Ring deutscher Makler ist ein Verband in dem sich deutsche Immobilienmakler zusammengeschlossen haben. Dieser Verband mit Sitz in Hamburg existiert seit 1924. Ein weiterer deutscher Maklverband ist der Verband deutscher Makler.

 

Rohbauland

Unter Rohbauland versteht man eine zur Bebauung vorgesehene Fläche im Bebauungsplan.

Sachwert

Unter einem Sachwert versteht man die Summe aus Bodenwert und Bauwert. Der Sachwert wird zur Ermittlung des Beleihungswertes nach dem Sachwertverfahren herangezogen.

Schätzgebühr

Die Schätzgebühr gehört zu den Nebenkosten einer Baufinanzierung. Die Höhe der Schätzgebühr kann zwischen den jeweiligen Kreditinstituten erheblich auseinanderliegen.

Tilgung

Unter Tilgung versteht man die Rückführung der Darlehensschuld. Diese Rückführung kann je nach Vereinbarung in den Darlehensbedingungen, in unterschiedlich hohen oder gleichbleibende Beträgen geleistet werden.

Tilgungshypothek

Unter Tilgungshypothek versteht man eine Hypothek, die im Gegensatz zur Abzahlungshypothek durch gleichbleibende (monatliche bzw. jährliche) Leistungen zurückbezahlt wird.

Umschuldung

Bei einer Umschuldung wird ein bestehender Kredit durch einen Kredit bei einem anderen Kreditinstitut abgelöst.

Unbedenklichkeitsbescheinigung

Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung stellt eine Vorraussetzung für den Wechsel des Grundstückseigentümers im Grundbuch. Diese Bescheinigung ist eine Bestätigung des jeweils zuständigen Finanzamtes, dass keinerlei aktuelle steuerlichen Verpflichtungen für ein Grundstück bestehen.

Untervermietung

Unter Untervermietung versteht man einen ein Mietverhältnis zwischen dem Mieter und einem Dritten. In einem solchen Fall spricht man von einem Mietverhältnis zweiter Stufe.

Variabler Zins

Von einem variablen Zins spricht man wenn der Kreditgeber jederzeit die Verzinsung eines Kredits verändern kann.

Verband deutscher Makler

Der 1963 gegründete Verband deutscher Makler (VDM) ist eine Organisation in der sich deutsche Immobilienmakler zusammengeschlossen haben. Ein weiterer deutscher Maklerverband ist zum Beispiel der Ring deutscher Makler.

Vermögenswirksame Leistungen

Unter Vermögenswirksame Leistungen versteht man Sparleistungen nach dem Vermögensbildungs-Gesetz, die der Arbeitgeber auf das vom Arbeitnehmer benannte Anlagekonto überweist. Werden diese Vermögenswirksame Leistungen (Kurzform: VL) vom Arbeitgeber auf Produktivkapitalanlagen / Bausparverträge einbezahlt so werden diese mit einer Arbeitnehmersparzulage vom Staat gefördert.

Vorfälligkeitsentschädigung

Die Vorfälligkeitsentschädigung ist zu zahlen wenn durch vorzeitige Rückzahlung des Darlehens dem jeweiligem Kreditinstitut Zinsverluste entstehen. Diese Zinseinbußen entstehen da Wohnungsbaudarlehen von Kreditinstituten fristenkongruent refinanziert werden. (siehe Refinanzierung)

Wohngeld

Unter Wohngeld versteht man Leistungen an private Haushalte, zur wirtschaftlichen Sicherung familiengerechten und angemessenen Wohnens. Das Wohngeld trägt mit den direkten Wohnungsbauförderungsmaßnahmen dazu bei, dass die Haushalte deren Einkommen unter dem Durchschnitt liegen, mit Wohnungen zu tragbaren Kosten versorgt werden können. Die Mittel für das Wohngeld nach dem Wohgeldgesetz werden je zur Hälfte von Bund und Ländern aufgebracht.

Wohnung

Unter einer Wohnung versteht man die Gesamtheit von zusammen liegenden oder einzelnen Räumen, die nach außen hin abgeschlossen und, zu Wohnzwecken bestimmt sind. Ausserdem muss die Führung eines eigenen Haushalts ermöglicht sein, gleichgültig, ob die Räume in Wohngebäuden oder Nichtwohngebäuden liegen. Zusätzlich muss einer der Räume eine Küche oder einen Raum mit einer Kochgelegenheit enthalten. Ausserdem muss eine Wohnung aufweisen:

  • Abort (darf auch ausserhalb des Wohnungsabschlusses sein)

  • Ausguß (darf auch ausserhalb des Wohnungsabschlusses sein)

  • abschließbaren Zugang vom Freien/Vorraum/Treppenhaus

  • Wasserversorgung

  • Beheizbarkeit
     

 

Wohnungsbauförderung

Öffentliche (staatliche) Wohnungsbauförderung Die öffentliche Wohnungsbauförderung kann wie folgt unterschieden werden in: Direkte Förderung:

  • Objektbezogen an die Investoren von Mietwohnungen / Eigentumswohnungen

  • Subjektbezogen an den Wohnungsnutzer

, Indirekte Förderung:

  • Steuerentlastungen

  • Regelungen zur Beeinflussung von Rahmendaten


Die Wohnungsbauförderung wird oft auch als Wohnbauförderung bezeichnet

Wohnungsmarkt

Unter Wohnungsmarkt versteht man das Angebot und Nachfrage nach Wohnungen. Der Wohnungsmarkt wird unterteilt in regionale und sektorale Märkte. Die Nachfrage nach Wohnungen wird unter Anderem bestimmt durch die Bevölkerungsentwicklung, das Migrationsverhalten, und das Einkommen.

Zins

Unter einem Zins versteht man den Preis für die Nutzung von Vermögen.

Zinsfestschreibung

Bei einer Zinsfestschreibung wird über einen vorher vereinbarten Zeitraum vom Kreditinstitut garantiert, dass die vereinbarten Konditionen unverändert bleiben.